Augen lasern – welche Risiken bestehen?
Die Behandlung von Störungen der Sehkraft und Sehschärfe wird immer häufiger durch Laserbehandlungen vorgenommen. Eine Laserbehandlung kann Menschen das Tragen einer Brille ersparen und damit zu einer Steigerung der allgemeinen Lebensqualität führen – auch wenn mancher gar auf Onlinekredite oder eine Finanzierung im Augenlaserzentrum zurückgreift, um sich den Wunsch nach scharfem Sehen zu finanzieren.
Wie jede Operation birgt allerdings auch eine Laserbehandlung der Augen gewisse Risiken: Je nach Intensität des Eingriffs und dem Willen des Patienten wird ein entsprechender Eingriff unter Teil- oder auch unter Vollnarkose vorgenommen. Eine nicht erkannte Unverträglichkeit gegenüber einem verwendeten Narkotikum kann schwere und im schlimmsten Fall sogar dauerhafte Schäden nach sich ziehen, unter denen der Patient womöglich sein ganzes Leben lang leiden muss. Die Laserbehandlung ist zudem ein Eingriff, der äußerste Präzision erfordert. Schon der geringste Fehler des Arztes oder ein technisches Versagen kann dazu führen, dass das zu behandelnde Auge an einer Stelle behandelt wird, die gesund ist und hernach geschädigt sein wird.
Allerdings sind Laserbehandlungen heutzutage eher als Routineeingriffe einzustufen. Das Risiko, Schäden von einer solchen Operation davon zu tragen, ist ähnlich gering wie das Risiko einer Entfernung des Blinddarms.
